Sonntag, 6. September 2015

Shoppen zuhause ist beliebt - und eröffnet attraktive Berufchancen

Karriere im Direktvertrieb


Foto: djd/Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.

Keine Hast durch überfüllte Fußgängerzonen, kein Gedränge vor der Umkleidekabine: Verbraucher schätzen inzwischen das Einkaufen zuhause. Mit Freunden einen gemütlichen Abend verbringen und in aller Ruhe neue Haushaltsgeräte oder Kosmetikprodukte testen oder gleich mit der Küchenmaschine erste Rezepte ausprobieren - so macht das Shoppen den Deutschen zunehmend Spaß. "Der Direktvertrieb wächst kontinuierlich und hat überdurchschnittlich positive Zukunftserwartungen", berichtet Prof. Dr. Florian Kraus von der Universität Mannheim, der eine Studie zu dieser Branche erstellt hat. Seit 2007 sind die Umsätze demnach jedes Jahr im Schnitt um acht Prozent gestiegen. Für 2015 wird ein Wachstum von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert.

Verkaufspartys bleiben der Renner


Im Mittelpunkt steht für viele Verbraucher die Geselligkeit. "Verkaufspartys sind nach wie vor der beliebteste Direktvertriebsweg", so Prof. Kraus weiter. Gerade in Zeiten des anonymen Online-Shoppens ist vielen der persönliche Kontakt umso wichtiger. Mit dem Boom des Direktvertriebs wächst die Branche auch personell: 2014 kamen im Vergleich zum Vorjahr knapp 100.000 Vertriebspartner hinzu, so dass derzeit rund 823.000 Berater für Direktvertriebsunternehmen arbeiten. "In den kommenden fünf Jahren soll diese Zahl auf über eine Million ansteigen", prognostiziert Jochen Acker, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) auf Basis der Umfragewerte. Wer im Direktvertrieb tätig ist, wird sein eigener Chef und kann sich die Arbeit flexibel einteilen - so lassen sich Familie und Beruf miteinander in Einklang bringen. 

Berufschancen für Quereinsteiger


Eine Jobbörse, die der BDD unter www.direktvertrieb.de ins Leben gerufen hat, informiert über aktuell offene Stellen. "Der Weg in den Direktvertrieb ist leicht. Auch als Quereinsteiger kann man erfolgreich sein", so Jochen Acker. Entscheidend sei, dass man gerne den Kontakt zu Menschen suche und pflege. Der Einstieg in den Job ist nicht altersabhängig, Unternehmen bieten Unterstützung und viele Schulungen.

Einkauf mit Sicherheit


Verbraucher shoppen im Direktvertrieb besonders sicher: Bei allen abgeschlossenen Kaufverträgen gilt die gesetzliche Widerrufsfrist von zwei Wochen ab Erhalt der Ware. Mitgliedsunternehmen im Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) gehen mit verlängerten Fristen freiwillig darüber hinaus und halten einheitliche Verhaltensstandards zum Verbraucherschutz ein. Im Schnitt wurde in den letzten vier Jahren nur jede 200. Bestellung bei BDD-Mitgliedsunternehmen widerrufen. 

Mehr Informationen: www.direktvertrieb.de.

Sonntag, 30. August 2015

Wenn alle günstiger werden, reicht es am Ende für keinen

Digitale Rabattschlacht: Wenn im Internet der Preiskampf tobt




Mit „Spar-Speck“ fängt man schon seit Beginn der Handelsgeschichte Mäuse. Was mit Rabattmarken seinen Anfang nahm, ist heute vor allem im E-Commerce ein ausgeklügeltes System an Preisnachlässen und „Prozenten“. Als Resultat der Entwicklung gelten neue Online-Geschäftsformen, wie die Gutschein- und Schnäppchenportale, deren schnelles Wachstum und rasanten Entwicklungen ihre Umsatzzahlen belegen. Doch auch Unternehmen wie „My Taxi“ wissen, wie sie dem Hauptziel vieler Smart-Shopper begegnen können, die immer auf der Suche nach einem hochwertigen Produkt zum günstigen Preis sind: Das Unternehmen bot im Bahnstreik-Monat Mai einfach Fahrten zum halben Preis an. „Online-Händler locken den preisbewussten Einkäufer an allen Enden und Ecken. Auf Dauer wird das viele Händler allerdings ruinieren. Statt planloser Rabattierung sind neue Konzepte gefragt, um sparsame Smart Shopper und Schnäppchenjäger im Netz zufrieden zu stellen und dennoch Geld in die Kassen zu spülen“, warnt Lars Steffen, verantwortlich für Business Development im eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.

Nicht ohne meinen Gutschein

Was eine zu hart geführte Schlacht um den günstigsten Preis bedeuten kann, zeigt das Beispiel des Baumarkts Praktiker. „Hier haben unter anderem immer mehr Rabatte, sinkende Preise und Sparangebote am Ende dazu geführt, dass das Geld für eine gesunde Entwicklung des Unternehmens fehlte. Die Folgen sind bekannt“, warnt Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann, Leiter der Kompetenzgruppe E-Commerce im eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V., vor dem Praktiker-Beispiel. Und dass der Kampf um das günstigste Produktangebot online sogar noch härter ist, ist bekannt. Auch hier hat Praktiker die Entwicklung einer funktionierenden Online-Strategie einfach verpasst – ein Versäumnis, das auch Digital Pionier Karl-Heinz Land bestätigt.

Kunden strafen angeblich auch zu teure Online-Anbieter schnell ab. 40 Prozent gaben in einer repräsentativen Studie von deals.com sogar an, auf einen Einkauf verzichtet zu haben, weil sie keine Rabattangebote finden konnten. 67 Prozent sehen in einer Vergünstigung oder einem Gutschein den entscheidenden Kaufanstoß. Die eco Kompetenzgruppe E-Commerce warnt Unternehmen dennoch eindringlich davor, sich in diesen Strudel der Preisnachlässe ziehen zu lassen und lobt neue Ansätze.

So zeigt der britische Supermarkt Waitrose beispielsweise eine bereits vielgelobte Neuheit: Hier entscheidet der Einkäufer selbst, welche Produkte rabattiert werden sollen. „Die Neuerung gilt sowohl in den Filialen, als auch im Online-Shop. Ein kluger Schachzug, der den Wunsch nach Preisnachlässen erfüllt und gleichzeitig die Loyalität der Kunden sichert. Leider aber auch eher ein Einzelfall. Im E-Commerce geht es vielen Unternehmen statt neuer Ideen hauptsächlich nur noch darum, andere Händler zu unterbieten – im Zweifel eben bis hin zum ‚Praktiker-Effekt‘“, bedauert Steffen.

Digitale Sparangebote wollen gelernt sein

Um die Online-Welt eventuell auch ohne den Einsatz von aggressiven Rabattprogrammen zu erobern braucht es laut eco also dringend neue Ansätze. Werden diese gefunden, kann es sich für Händler schnell lohnen, denn der Online-Umsatz steigt, und er ist noch weiter auf dem Vormarsch. „Unternehmen brauchen jetzt klug eingesetzte Programme, anstatt planlos auf den Markt geworfenen Preisnachlässe, um zu überleben“, so Hofmann. Der E-Commerce Experte rät, mit gezielten, spitz angesetzten Aktionen, sowohl die Gruppe der smarten Shopper, als auch „klassische Online-Einkäufer“ abzuholen. „Dabei gilt die Grundregel Ehrlichkeit. Der Ansatz kann ein – über die Qualität der Waren und die Qualität des Shops – „gut begründeter“ Preis sein. Eine vorzügliche Dokumentation der Produkte, eine zuverlässige Lieferung und eine umfassende Lagerhaltung haben nun einmal einen Preis. Das muss der Online-Kunde wissen und von einem „Online-Fachhändler“ auch online vermittelt bekommen“, so Hofmann.


Tipp:
In meinem Internetkaufhaus gibt es Preise, an denen alle Beteiligten Ihre Freude haben!

Dienstag, 25. August 2015

Unternehmen sprechen Kunden verstärkt im Netz an

ITK-Unternehmen geben erstmals so viel Geld für Online-Maßnahmen wie für Messen und Events aus




Online-Kanäle gewinnen im Marketing weiter rasant an Bedeutung. Die IT- und Tele-kommunikationsunternehmen geben erstmals ähnlich viel für Online-Marketing wie für Messeauftritte und andere Events aus. 

Insgesamt liegt der Ausgabeanteil für Messen und Events bei 32 Prozent des gesamten Marketingbudgets, der Online-Anteil bei 31 Prozent. Vor zwei Jahren wurden für Messen noch 38 Prozent der Mittel eingesetzt, für Online-Maßnahmen gerade einmal 24 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter Marketingverantwortlichen von ITK-Anbietern. „Online-Marketing gewinnt weiter an Bedeutung und hat inzwischen eine vergleichbare Bedeutung wie Messen und Events“, sagt Bitkom-Marketingexperte Markus Altvater. „Gerade online können Unternehmen sehr genau spezifische Zielgruppen ansprechen und auch in den direkten Dialog mit Kunden und Interessenten treten.“

Trend zum Online-Marketing setzt sich fort


Und der Trend hin zum Online-Marketing dürfte sich weiter fortsetzen. Die große Mehrheit der Unternehmen will ihre Ausgaben in diesem Bereich im kommenden Jahr steigern. So wollen jeweils rund zwei Drittel der Unternehmen mehr in Podcasts (67 Prozent) und Mobile Marketing (65 Prozent), also Marketingmaßnahmen auf Mobilgeräten, investieren, 62 Prozent in Suchmaschinenoptimierung. Jeweils rund die Hälfte der Unternehmen plant Ausgabensteigerungen für die eigene Website (53 Prozent) und Soziale Netzwerke (51 Prozent). Schwer hat es dagegen die klassische Online-Werbung, etwa mit Bannern und Werbung in Suchergebnissen (AdWords.) Hier wollen nur 25 Prozent mehr Geld investieren, 27 Prozent planen dagegen Ausgabenkürzungen.

Auch in Messen und Events wird im kommenden Jahr überwiegend mehr investiert. Ein Viertel (24 Prozent) der Unternehmen will mehr für eigene Messestände ausgeben, rund die Hälfte (55 Prozent) will diese Ausgaben konstant halten. Für Gemeinschaftsstände wollen 17 Prozent der Unternehmen tiefer in die Tasche greifen, 62 Prozent planen hier keine Ausgabenveränderung. 

Deutlich steigen sollen das Engagement für Konferenzen und Kundenevents: 41 Prozent planen mit höheren, 50 Prozent mit konstanten Ausgaben. Insgesamt haben die Unternehmen im vergangenen Jahr erneut rund 5 Prozent ihres Gesamtumsatzes in Marketingmaßnahmen investiert.


Hinweis zur Methodik: 
Bitkom Research führt jährlich eine Umfrage zu Marketingbudgets und -maßnahmen in der ITK-Branche durch.

Freitag, 21. August 2015

Kostenfreie App ermöglicht Fernsehspaß auch unterwegs

Die Lieblingssendung aufs Smartphone laden


Foto: djd/dailyme TV
Zuhause downloaden, unterwegs schauen: Mit einer kostenfreien App ist das persönliche
TV-Lieblingsprogramm auf Smartphone oder Tablet immer dabei.


Die Zeiten, als sich die TV-Gemeinde bundesweit pünktlich um 20 Uhr vor den Bildschirmen versammelte, scheinen endgültig vorbei zu sein - zu individuell sind heute Freizeitgewohnheiten, aber auch Arbeitszeiten geworden. "Abgesehen von Live-Ereignissen wie etwa einer Fußball-WM wollen sich viele heute nicht mehr ihren Tagesablauf vom TV-Programm bestimmen lassen - sondern schauen Nachrichten oder ihre Lieblingsserie genau dann, wenn sie Zeit dafür haben", beschreibt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de den Trend zu mehr Individualität.

Die Lieblingsserie unterwegs schauen


In den eigenen vier Wänden ist - eine leistungsstarke DSL-Leitung vorausgesetzt - Video-Streaming zur beliebten Alternative geworden. "Die Zuschauer bedienen sich in Mediatheken der Fernsehsender oder auf anderen Plattformen und schauen gerne mal eine komplette Serienstaffel geballt an einem Tag", so Blömer weiter. Außer Haus ist dies nicht so einfach möglich: Für ein Live-Streaming unterwegs reichen oft die Mobilfunknetze noch nicht aus, gerade in ländlichen Regionen. Hinzu kommen, abhängig vom eigenen Vertrag, womöglich hohe Kosten. Eine geldsparende Alternative ist, sich die Lieblingssendung bereits zu Hause auf Smartphone und Tablet zu laden und unterwegs - zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder zur Uni - anschauen zu können.

Bequemes Download-Verfahren


Die Benutzer brauchen dafür nicht mehr als die passende App: Anwendungen wie etwa "dailyme TV" stehen kostenfrei für iOS, Android und Microsoft zur Verfügung. Einmal auf Smartphone oder Tablet installiert, kann der Nutzer sich aus einem großen Angebot bekannter TV-Formate das individuelle Wunschprogramm zusammenstellen. Sobald ein Internetzugang besteht, lädt die App mittels Pushfunktion die jeweils aktuelle Folge der abonnierten Sendungen herunter. Mit diesem sogenannten Download2Go-Verfahren stellen hohe Mobilfunkkosten, lästige Ladezeiten, Tonausfälle oder fehlender Empfang unterwegs kein Problem mehr dar: Die gespeicherten Sendungen sind auch im Offline-Modus und ohne Qualitätsverlust immer und überall verfügbar.

Großes Programmangebot


Für Abwechslung ist dabei gesorgt: mit Nachrichten, Dokumentationen und beliebten Serien sowohl von öffentlich-rechtlichen als auch privaten Sendern. Eine Übersicht über alle Kanäle und das Gesamtangebot gibt es auf www.dailyme.de. Klassiker wie "Verbotene Liebe" zählen ebenso dazu wie der "Polizeiruf 110" und das "Großstadtrevier". Bei jungen Zuschauern sind vor allem TV-Formate wie "taff" oder der "Sat.1 Spielfilm" und viele Reportagen von "Spiegel TV" gefragt. Die App ist werbefinanziert, für den Nutzer entstehen somit keinerlei Kosten. Außerdem hat er das komplette Fernsehvergnügen immer parat - daheim ebenso wie unterwegs etwa im Zug oder der S-Bahn. Und selbst wenn der Arbeitstag mal länger dauern sollte, wird er den Sendebeginn der Lieblingsserie künftig nicht mehr verpassen.

Jeder ist sein eigener Programmdirektor


Fernsehen ohne festes Programmschema, an jedem Ort: Praktische Apps machen den Genuss der Lieblingsserie, von Sportsendungen oder Dokumentationen besonders einfach. Das Programm von "dailyme TV", zu erleben per kostenfreier App auf iOS-, Android- und Microsoft-Geräten, wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz von rund 500.000 Zuschauern genutzt. Zur Auswahl stehen sowohl Serien, Shows und Spielfilme, als auch Nachrichten, Dokumentationen und Kindersendungen von einer Vielzahl an privaten wie öffentlich-rechtlichen Sendern (unter anderem ARD, ZDF, Arte, MDR, ProSieben, SAT.1, kabeleins, SIXX, Sport1 oder der BBC). Unter www.dailyme.de gibt es mehr Informationen.